Themen aus Manufacturing-X

Lernen Sie mehr darüber, welche Themen in den unterschiedlichen X-Projekten von Manufacturing-X behandelt werden

Kollaboratives Engineering

Kollaboratives Engineering beschreibt einen Ansatz in der Produktentwicklung, bei dem verschiedene Akteure, oft interdisziplinär und standortübergreifend, gemeinsam an der Entwicklung eines Produkts arbeiten. Ziel ist es, die Effizienz, Qualität und Innovationskraft im Entwicklungsprozess durch enge Zusammenarbeit zu steigern.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit in der produzierenden Industrie beschreibt die Fähigkeit von Unternehmen, wirtschaftlich erfolgreich zu handeln und gleichzeitig ökologische sowie soziale Verantwortung zu übernehmen. Dies betrifft insbesondere den schonenden Umgang mit Ressourcen, die Reduktion von Emissionen und die Verlängerung von Produktlebenszyklen.

Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement beschreibt alle organisatorischen Maßnahmen, die sicherstellen sollen, dass Produkte und Dienstleistungen konstant hohe Anforderungen erfüllen. Ziel ist es, Fehler durch klare Prozesse, definierte Standards und kontinuierliche Verbesserungen zu vermeiden statt sie zu beheben. Ein funktionierendes QM steigert nicht nur Kundenzufriedenheit und Effizienz, sondern hilft auch, gesetzliche Vorgaben einzuhalten und Wettbewerbsvorteile zu sichern.

Digitaler Zwilling

Ein Digitaler Zwilling (EN: Digital Twin) ist ein virtuelles Abbild eines physischen Produkts oder Systems, das dessen Eigenschaften, Zustände und Verhalten digital nachbildet. In diesem Kontext beschreibt der DPP (Digital Product Passport) strukturierte digitale Produktdaten über den gesamten Lebenszyklus, während die AAS (Asset Administration Shell) als standardisierte Hülle dient, um diese digitalen Informationen interoperabel zu verwalten und auszutauschen.

Lieferkettenmanagement

Lieferkettenmanagement in unternehmensübergreifenden Wertschöpfungsnetzwerken bezeichnet die ganzheitliche Planung, Steuerung und Optimierung sämtlicher Material-, Informations- und Finanzflüsse über die gesamte Lieferkette hinweg – vom Rohstofflieferanten bis zum Endkunden. In einem solchen Umfeld ist die Lieferkette hochgradig komplex, global verteilt und dynamisch, weshalb klassische SCM-Ansätze oft an ihre Grenzen stoßen. 

Service-orientierte Wertschöpfung

Service-orientierte Wertschöpfung bezeichnet im industriellen Kontext die Erweiterung klassischer Geschäftsmodelle durch digitale Zusatzangebote und datenbasierte Services. Ziel ist es, die Produktivität in den Betrieben der industriellen Fertigung nachhaltig zu steigern, Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette zu optimieren und der Zulieferindustrie neue, skalierbare digitale Geschäftsmodelle zu ermöglichen